Groschek, Mike

Schon anlässlich des Landtagstalks “Sozialdemokratische Wohnungsbaupolitik in NRW” am 04. April 2016 hat der Brüggener Ratsherr und Mitglied des Kreisvorstands Udo Rosowski im Gespräch mit Minister Mike Groschek, dem Fraktionsvorsitzendem Jochen Ott und der Wohnungsbaupolitischen Sprecherin Sarah Philipp darauf hingewiesen, dass die sowohl im Kreis Viersen und insbesondere auch in der Gemeinde Brüggen anstehenden Wohnungsbauprojekte nicht dadurch gefährdet sein dürften, dass die dem Kreis Viersen zur Verfügung gestellten Mittel bereits jetzt zu Jahresbeginn ausgeschöpft sind.

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Tatsächlich waren nach dem Verteilungsschlüssel dem Kreis ursprünglich 7,5 Millionen Fördergelder in Aussicht gestellt worden. Die Zahl der angefragten Projekte ließ bereits damals die Vermutung zu, dass diese Mittel nicht ausreichen würden. Dies hatte sich im Zeitablauf tatsächlich bestätigt.

Daraufhin hatte sich Udo Rosowski Anfang Juni erneut schriftlich an den Minister sowie die Abgeordneten gewandt mit der dringenden Bitte zu Prüfen, ob durch eine Aufstockung der Mittel oder eine andere Umverteilung weitere Fördergelder in den Kreis fließen können.

Der Bauminister hat nun tatsächlich dem Kreis weitere Millionen zugewiesen, sodass dem Kreis nun über 15 Millionen für soziale Mietwohnungsprojekte und Unterkünften für Flüchtlinge zur Verfügung stehen.

Udo Rosowski: “Ich freue mich, dass das Land seine Zusage und Verpflichtung für die Wohnungsbauförderung ernst nimmt. Viel zu lange wurde der Bau von bezahlbaren Mietwohnungen vernachlässigt, weil die Inverstoren hierin keine ausreichende Rendite sahen. Durch die Förderung rechnet sich dieses Engagement nun wieder. Schade nur, dass die Gemeinde Brüggen die Überlegungen zu einem eigenen kommunalen Wohnungsbau wieder verworfen hat.“

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