Interkommunale Bäderkommission

Quo vadis, Schwimmbäder?

Schon sehr lange beschäftigen sich Politik und Verwaltung der Gemeinden Niederkrüchten und Brüggen mit dieser Frage. Um festzustellen ob man dieses Thema leichter gemeinsam lösen kann wurde eine interkommunale Bäderkommission gegründet, besetzt mit Vertretern beider Verwaltungen und beider Gemeinderäte.

Während man sich zuletzt nur noch schwer eine Zusammenarbeit vorstellen konnte (die Voraussetzungen und Erwartungen wurden als zu weit voneinander entfernt gesehen) kam es nun am Montag zu einer möglichen, gemeinsamen Lösung die den Räten beider Gemeinden noch in der Dezember- Sitzung empfohlen werden soll:

  • Die Gemeinden Brüggen und Niederkrüchten beabsichtigen den Neubau eines interkommunalen Hallenbades.
  • Als Standort wird das Brimges- Gelände bevorzugt.
  • Jede Gemeinde zahlt zur Finanzierung der laufenden Kosten jeweils einen jährlichen Beitrag i.H.v. 500.000,- EUR.
  • Die Gemeinde Niederkrüchten wird das Freibad in Niederkrüchten an gleicher Stelle restaurieren.
  • Die Gemeinde Brüggen prüft, ob sie dem geplanten Neubau auf eigene Rechnung eine Saunalandschaft angliedert.
  • Die Gemeinden Brüggen und Niederkrüchten beabsichtigen, eine gemeinsame Betreibergesellschaft für die Bäder zu gründen.

Erklärtes Ziel aller Parteien ist, das Schulschwimmen sicher zu stellen, aber auch den Vereins-, Reha- und Freizeitsport im Wasser zu ermöglichen. Sollten beide Räte der obenstehenden Empfehlung folgen wird ein Prüfauftrag vergeben um zu ermitteln, wie viel Bad für einen jährlichen Beitrag von einer Million Euro möglich ist.

Wir werden berichten.

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