StrassenNRW-Ausschnitt

Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Udo Schiefner statteten der Brüggener Fraktionsvorsitzende Gottfried Optenplatz und Kreistagsmitglied Udo Rosowski dem Leiter der Mönchengladbacher Niederlassung das Landesbetriebs Straßen.NRW einen Besuch ab.

Sie besprachen Verkehrsprojekte des Kreises und die Brüggener Vertreter machten vor allem deutlich, wie notwendig die Herstellung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung B221/Borner Straße vor allem vor dem Hintergrund der zukünftigen Bebauung an der Borner Straße sei. Weiterlesen

Die SPD-geführte Landesregierung NRW unterstützt die Städte und Gemeinden nochmals mit rund 166 Millionen Euro bei der Unterbringung der zu uns geflüchteten Menschen. Das Geld kommt 2016 zusätzlich zu den rund 1,94 Milliarden Euro, die das Land bereits im Haushalt eingeplant hatte. Damit erhalten die nordrhein-westfälischen Kommunen über die sogenannte FlüAG-Pauschale mehr als 2,1 Milliarden Euro.

„Unsere Städte und Gemeinden im Kreis Viersen profitierten von der neuerlichen Zahlung“, sagt der SPD Fraktionsvorsitzende im Viersener Kreistag, Hans Smolenaers. „Insgesamt erhalten wir jetzt in diesem Jahr vom Land 35,6 Mio. Euro für diese Aufgabe. Das sind nochmals 2,8 Mio. Euro mehr, als ursprünglich vorgesehen“, so Smolenaers. Nach seinen Angaben teilt sich die Nachzahlung auf die Städte und Gemeinden so auf:

Brüggen 162.005,00 €
Grefrath 140.844,00 €
Kempen 329.686,00 €
Nettetal 396.688,00 €
Niederkrüchten 160.768,00 €
Schwalmtal 185.305,00 €
Tönisvorst 270.366,00 €
Viersen 686.090,00 €
Willich 466.104,00 €

„Das zeigt eindrucksvoll, dass das Land die Kommunen bei einer der größten Herausforderungen nicht im Stich lässt. Die Kommunen haben in den zurückliegenden Monaten bei der Bewältigung der Flüchtlingssituation bereits Unglaubliches geleistet“ meint der SPD Politiker.

Die Berechnungsgrundlage, wie viele geflüchtete Menschen 2015 tatsächlich in den NRW-Kommunen aufgenommen worden sind, wurde jetzt nochmals geprüft und angepasst. So war die Vereinbarung aus 2015 zwischen Landesregierung, den Kommunalen Spitzenverbänden und den Koalitionsfraktionen. Der sich daraus ergebene Mehrbedarf wurde anhand der Bestandszahlen am 1. Januar 2016 errechnet. „Damit wurde die berechtigte Forderung der Kommunalen Spitzenverbände erfüllt und es gibt zugleich Planungssicherheit für unsere Städte und Gemeinden“, meint Smolenaers abschließend.

Die SPD- Fraktion Brüggen hat eine klare Meinung zur Situation Spielplatz Lindenweg! Im Gegensatz zu der Ratsmehrheit, die den Standort Lindenweg als „Alternativlos“ darstellt, sagt die SPD: „Dieser Standort ist für uns unantastbar“.

Die SPD-Fraktion hat schon in einer Informationsveranstaltung des Rates sowie einer vorherigen Ausschusssitzung deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie einer Aufgabe eines Kinderspielplatzes, für welche andere Nutzung auch immer, nicht zustimmen kann und wird.

Gerade im Hinblick auf das neue Wohngebiet Herrenlandpark (in dem keine Spielflächen ausgewiesen sind) wird der Spielplatz dringend benötigt. Zudem ist er von der Anlage her ein richtiges Kleinod, das es sonst in der Gemeinde so nicht gibt.

Die SPD-Fraktion befürwortet seit Jahren den Mietwohnungsbau zu bezahlbaren Mieten. Wenn aktuell Wohnraum zunächst auch für Flüchtlinge bereitgestellt werden soll, wird das von uns eindeutig mitgetragen.

Seit mehreren Wochen sucht die SPD nach geeigneten Grundstücken und wird diese Suche auch verstärkt fortsetzen.

Weiterlesen

Tatsächlich befinden sich diese größtenteils in Privatbesitz. Dennoch wäre zumindest eine Baubereitschaft zu erfragen. Grundsätzlich sind wir auch der Auffassung, dass auf kommunalen Grundstücken die Gemeinde selbst bauen sollte, statt diese an Investoren zu veräußern.

Zudem werden in der „Wupa – Siedlung“ immer noch Mietwohnungen angeboten. Auch hier könnte die Gemeinde Wohnraum anmieten und zur Unterbringung von Flüchtlingen nutzen.

Die Behandlung der Angelegenheit in nicht öffentlicher Sitzung halten wir nicht für richtig. Ein Grundsatzbeschluss, einen öffentlichen Spielplatz aufzugeben, hätte zweifelsfrei in öffentlicher Sitzung erfolgen müssen.

Ebenfalls der Beschluss, dieses Grundstück zu verkaufen. Hierzu hätte weder der Investor genannt noch hätten irgendwelche sensiblen Details preisgegeben werden müssen.

Die SPD-Fraktion hält es auch nicht für den richtigen Weg, dass der Bürgermeister vorab mit potenziellen Investoren über konkrete Grundstücke verhandelt. Primär müsste der Rat feststellen und beschließen, welche Grundstücke überhaupt für eine geplante Bebauung genutzt werden sollen. Erst danach können diese Grundstücke in einem öffentlichen Bieterwettbewerb Investoren oder anderen Bauwilligen angeboten werden. Dabei muss die Gemeinde das Maß der baulichen Nutzung vorgeben und nicht der Investor. Insoweit geht auch die Planung für den Lindenweg mit einer optisch vollen Dreigeschossigkeit über die vorhandene Nachbarbebauung hinaus.

Zudem ist es für uns sehr befremdlich, wenn wir auf die Historie des Spielplatzes blicken: Bereits vor acht Monaten hatte der Bürgermeister den Nachbarn neue Spielgeräte zugesagt. Bis zum Tage der Ratssitzung wurde an diesem Spielplatz nichts getan. Alle weiteren Geräte wie auch Bänke und Radreifen sind abgängig. Es ist somit auch nicht verwunderlich, dass die Nutzung des Spielplatzes zuletzt aufgrund des Zustandes rückläufig war. Noch am Tag vor der Ratssitzung wurde Nachbarn dann vom Bürgermeister zugesagt, dass die endlich gelieferte Rutsche nun installiert werden könne, um am nächsten Tag den Rat die Aufgabe des Spielplatzes beschließen zu lassen. Am Tag nach der Ratssitzung und den ersten Bürgerprotesten mähte dann der Bauhof endlich die fast „einen halben Meter hochstehende Wiese“.

Die SPD-Fraktion ist nicht der Meinung, dass in diesem Bereich eine weitere Bebauung, die zunächst für die menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen genutzt wird, nicht möglich wäre. Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass es hier um Wohnraum für Menschen mit einem für uns kaum nachvollziehbaren Schicksal geht und nicht um Asoziale oder Verbrecher!

Entsprechende Vorbehalte von potenziellen Nachbarn werden von uns nicht getragen. Die bisherige Praxis zeigt, dass ein verträgliches Nebeneinander an allen bisherigen Standorten möglich ist und auch dank der Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer praktiziert wird.

Wir kennen jedoch nicht im Detail die Anstrengungen des Bürgermeisters, alternative Baumöglichkeiten zu finden. In unmittelbarer Nähe zwischen Hochstraße und Birkenweg befinden sich zwei große Grundstücke. Diese befinden sich zwar nicht in Gemeindebesitz, aber die Gemeinde hätte auch die Eigentümer zu einem Bau von Mehrfamilienhäusern anregen können. Im gesamten Gemeindegebiet befinden sich weitere Baulücken, die sofort bebaubar wären, ohne Kinder und Flüchtlinge gegeneinander ausspielen zu müssen.

 

Ein Ratsentscheid, welcher durch die SPD-Fraktion eindeutig nicht mit getragen wird.
Gerade in Hinblick auf die zu erwartende Entwicklung in dem Bereich (Neubauten, Generationenwechsel) wird man den Spielplatz in nicht all zu ferner Zeit noch schmerzhaft vermissen.

Update 17.06.2016: leider wurde der hier verlinkte Facebook- Post zwischenzeitlich gelöscht und kann daher nicht mehr angezeigt werden.