Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wie sie unseren Mitteilungen entnehmen können, wollen wir alles versuchen, eine der letzten Erinnerungen an die florierende Tonindustrie zu erhalten. Der Ortsverein Brüggen wird zunächst hinsichtlich der primären Sicherstellungskosten in Vorleistung treten und den Unternehmer entsprechend beauftragen.

Dies soll aber nur der Einstieg sein, dieses Relikt für die Nachwelt zu erhalten. Wir möchten, dass die Folgemaßnahmen selbstverständlich nicht von einer Partei sondern von dem bereits signalisierten bürgerschaftlichen Engagement getragen wird. Wenn Sie uns finanziell bei der Zahlung der Sicherstellungskosten unterstützen möchten, bitten wir um Überweisung auf unser folgendes Konto bei der Volksbank Krefeld:

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GENODED1HTK

DE21 3206 0362 1224 4440 16

(Spenden an politische Parteien sind nach den gesetzlichen Regelungen steuerlich berücksichtigungsfähig.)

Die eingehenden Gelder werden selbstverständlich nur für diesen Zweck eingesetzt.

Wenn Sie sich persönlich einbringen möchten, melden Sie sich gerne telefonisch, per Mail oder via facebook.

Natürlich können wir nicht ausschließen, dass bei dem Abbauversuch tatsächlich irreversible Schäden an dem Bauwerk auftreten. Dann ist zwar das Geld ‚verloren‘, aber wir und Sie haben alles versucht, es vor dem Bagger mit der Abrissbirne  zu retten.

Nach dem enttäuschenden Mehrheits- Beschluss des Hauptausschusses, die Brücke dem Abriss preis zugeben, nehmen die Brüggener Sozialdemokraten das Heft nun selbst in die Hand. Lesen Sie hierzu unsere Pressemitteilung.

Die Partei wird die Kosten für die Sicherung und Verlagerung der Brücke vorschießen und umgehend mit den Verantwortlichen der Baufirma und der Fa. Laumanns den Abbau zu regeln. 

Gleichzeitig hoffen wir, dass neben den bereits vorliegenden Spendenzusagen, auch weitere Bürgerinnen und Bürger in Form von Spenden und tatkräftiger Unterstützung für den Erhalt eintreten. 

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Denn mit der Sicherung alleine ist es nicht getan. Die Brücke soll nach Vorstellung der SPD der Beginn einer ‚Route der Tonindustrie‘ werden, die Touristen von Brüggen bis nach Bracht zu den früheren Schwerpunkten der Tonindustrie führen soll. Die Brücke kann dann nach Aufarbeitung mit entsprechenden Ausstellungsstücken zu einer anschaulichen Dokumentationsstätte der 130-jährigen Geschichte der Tonindustrie unseres Ortes werden. Dies sollte, analog zur Brachter Mühle, auf einem breiten Fundament bürgerschaftlichen Engagements stehen.

Die Detailabstimmungen zwischen den Beteiligten laufen derzeit. Wir werden hier über die Entwicklung berichten.

1000 € ist der mögliche Erhalt des Wahrzeichens nicht wert!

Mit markanten Worten taten Vertreter des CDU-Fraktion ihre Meinung kund. „Weg mit dem maroden Ding.“ „Lass den Bagger kommen, und die Sache hat sich erledigt.“, waren sinngemäß die Wortmeldungen.

Es wäre die letzte Möglichkeit gewesen, dem Antrag der SPD-Fraktion zuzustimmen und zumindest zu versuchen, das letzte Relikt der Brüggener Tonindustrie für, nach Mitteilung des Bürgermeisters, etwa 1000 € zu retten. Selbst einige Brüggener Bürger, die sich bei den Grünen gemeldet hatten, um finanziell und tatkräftig ein Zukunftskonzept zu entwickeln, interessierte die Mehrheit nicht. Auch als Wahrzeichen einer von der SPD geplanten Radwanderroute zur Tonindustrie konnte und wollte man sich die Brücke nicht vorstellen.

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Die Entscheidung stand wohl schon lange fest: weg damit. Denn angeblich, so die CDU-Ratsmitglieder, würde sich in Brüggen niemand für das marode Bauwerk interessieren. Und das ausgerechnet von einer Partei, die sonst die Tradition immer als Monstranz vor sich her trägt. Es ist eine Schande, aber nun nicht mehr zu ändern!

In dieser Ausgabe:

  • Operation an der Lebensader
  • Ministerin Hendricks pflanzt Bundesbaum
  • Grundrecht Wohnen
  • Neue Zukunft für Burggelände und Burgwall?
  • Hallenbäder in Brüggen
  • Gemeinde fällt Jahrhunderte alte Eiche
  • Delegierte wählen Tanja Jansen zur Landtagskandidatin
  • Feuerwehr Brüggen – Rat bestellt neuen Wehrführer
  • Brüggener Genossen auch überörtlich unterwegs
  • Schul-/Sportzentrum Bracht

Zunächst hoffen wir, dass das Brötchen von Herrn Bongartz den Sturz wohlbehalten überstanden hat und freuen uns darüber, dass der Ratskollege auch Zeit zum Zeitung lesen findet. Was uns überhaupt nicht erfreut ist die völlig überzogene, marktschreierische und tölpelhafte Reaktion des Grünen- Fraktionschefs.

Zur Sache:

Man sollte einen Antrag grundsätzlich erst nach vollständiger Lektüre beurteilen. Mit keinem Wort wird von uns behauptet, die SPD hätte von dem bevorstehenden Abriss nichts gewußt. Das ist genauso falsch, wie die Behauptung, in unserem Antrag würden Vorwürfe gegen irgendjemand erhoben oder wir wollten den Abriß stoppen. Geradezu grotesk ist Bongartz‘ Poltern zum Thema Wahlkampf: er ist wahrscheinlich der Einzige, der hier einen Zusammenhang mit dem Kommunalwahlkampf 2020 (!!) herstellt. Man fragt sich, in welchem Busch der Obergrüne beim Frühstück gesessen hat.

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Die SPD hat in ihrem Antrag nochmals zusammengefasst, welche Ideen zu dem geschichtsträchtigen Bau vielleicht noch während der beginnenden Umgestaltung der Borner Straße und des Umfeldes bedacht werden könnten. Nicht mehr und nicht weniger wollen wir sicherstellen. Und mit diesem Ansinnen können sich vermutlich auch andere Ratskollegen anfreunden.

Ganz in diesem Sinne hat sich dankenswerterweise der Bürgermeister verhalten. Er hat sich trotz der vordergründig schon entschiedenen Sachlage noch einmal mit dem Grundstückseigentümer und dem beauftragten Unternehmen in Verbindung gesetzt. So kann man vor dem endgültigen Aus noch einmal recherchieren, ob und wie ein ortsprägendes Bauwerk erhalten werden oder – vielleicht auch an anderer Stelle – genutzt werden kann. Natürlich bleibt dann immer noch der Vorbehalt der Finanzierbarkeit, über die dann selbstverständlich der Rat zu entscheiden hätte.

Wir hoffen auch weiterhin auf eine lebhafte Diskussion. Sehr gut verzichten können wir dabei auf Begriffe wie „mies“ und „hinterhältig“.

Jetzt ist Schulz

Klare Worte nach der Nominierung zum Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten. Jetzt die Aufzeichnung sehen!

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Hier nur einige wenige Ausschnitte:

„Sozialdemokratie heißt: ein fairer und ein solidarischer Umgang miteinander, Hand in Hand und Seit‘ an Seit‘ um das Beste für unser Land zu erreichen. Wir suchen pragmatische Lösungen im Dienste der Menschen.“

„[…] Sie SPD tritt mit dem Anspruch an bei der kommenden Bundestagswahl die stärkste politische Kraft in unserem Land zu werden. Ich trete mit dem Anspruch an, Bundeskanzler zu werden!“

„Die Menschen, die den Laden am Laufen halten, diese Menschen haben Respekt verdient. Respekt vor ihrer Lebensleistung.“

„Wenn ein Konzernchef verheerende Fehlentscheidungen trifft, dafür noch Millionen an Boni kassiert, eine Verkäuferin dagegen aber für eine kleine Verfehlung rausgeschmissen wird, dann geht es nicht gerecht im Lande zu.“

„Unsere Gesellschaft ist als Ganzes herausgefordert, weil Rattenfänger versuchen auf dem Rücken der Flüchtlinge politisches Kapital zu schlagen. Das ist schändlich und abstoßend.“

„Das der lautstärkste Vertreter der Entsolidarisierung in Europa, der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, der jegliche Solidarität mit Deutschland in der Flüchtlingspolitik ablehnt von der CSU hofiert und beklatscht wird, das ist ein offener Affront gegen die Interessen der Bundesrepublik Deutschland.“

„Wer die Freiheit und die demokratische Grundordnung unseres Landes unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit aushebeln will, wer die ersten 20 Artikel unseres Grundgesetzes nicht akzeptiert, der wird mit dem entschiedenen Widerstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands rechnen müssen! Für Terror gibt es keine Rechtfertigung!“

„Die Partei der Höckes, der Gaulands und der Petrys ist keine Alternative für Deutschland, sondern eine Schande für die Bundesrepublik.“