In dieser Ausgabe:

  • Operation an der Lebensader
  • Ministerin Hendricks pflanzt Bundesbaum
  • Grundrecht Wohnen
  • Neue Zukunft für Burggelände und Burgwall?
  • Hallenbäder in Brüggen
  • Gemeinde fällt Jahrhunderte alte Eiche
  • Delegierte wählen Tanja Jansen zur Landtagskandidatin
  • Feuerwehr Brüggen – Rat bestellt neuen Wehrführer
  • Brüggener Genossen auch überörtlich unterwegs
  • Schul-/Sportzentrum Bracht

Zunächst hoffen wir, dass das Brötchen von Herrn Bongartz den Sturz wohlbehalten überstanden hat und freuen uns darüber, dass der Ratskollege auch Zeit zum Zeitung lesen findet. Was uns überhaupt nicht erfreut ist die völlig überzogene, marktschreierische und tölpelhafte Reaktion des Grünen- Fraktionschefs.

Zur Sache:

Man sollte einen Antrag grundsätzlich erst nach vollständiger Lektüre beurteilen. Mit keinem Wort wird von uns behauptet, die SPD hätte von dem bevorstehenden Abriss nichts gewußt. Das ist genauso falsch, wie die Behauptung, in unserem Antrag würden Vorwürfe gegen irgendjemand erhoben oder wir wollten den Abriß stoppen. Geradezu grotesk ist Bongartz‘ Poltern zum Thema Wahlkampf: er ist wahrscheinlich der Einzige, der hier einen Zusammenhang mit dem Kommunalwahlkampf 2020 (!!) herstellt. Man fragt sich, in welchem Busch der Obergrüne beim Frühstück gesessen hat.

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Die SPD hat in ihrem Antrag nochmals zusammengefasst, welche Ideen zu dem geschichtsträchtigen Bau vielleicht noch während der beginnenden Umgestaltung der Borner Straße und des Umfeldes bedacht werden könnten. Nicht mehr und nicht weniger wollen wir sicherstellen. Und mit diesem Ansinnen können sich vermutlich auch andere Ratskollegen anfreunden.

Ganz in diesem Sinne hat sich dankenswerterweise der Bürgermeister verhalten. Er hat sich trotz der vordergründig schon entschiedenen Sachlage noch einmal mit dem Grundstückseigentümer und dem beauftragten Unternehmen in Verbindung gesetzt. So kann man vor dem endgültigen Aus noch einmal recherchieren, ob und wie ein ortsprägendes Bauwerk erhalten werden oder – vielleicht auch an anderer Stelle – genutzt werden kann. Natürlich bleibt dann immer noch der Vorbehalt der Finanzierbarkeit, über die dann selbstverständlich der Rat zu entscheiden hätte.

Wir hoffen auch weiterhin auf eine lebhafte Diskussion. Sehr gut verzichten können wir dabei auf Begriffe wie „mies“ und „hinterhältig“.

Jetzt ist Schulz

Klare Worte nach der Nominierung zum Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten. Jetzt die Aufzeichnung sehen!

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Hier nur einige wenige Ausschnitte:

„Sozialdemokratie heißt: ein fairer und ein solidarischer Umgang miteinander, Hand in Hand und Seit‘ an Seit‘ um das Beste für unser Land zu erreichen. Wir suchen pragmatische Lösungen im Dienste der Menschen.“

„[…] Sie SPD tritt mit dem Anspruch an bei der kommenden Bundestagswahl die stärkste politische Kraft in unserem Land zu werden. Ich trete mit dem Anspruch an, Bundeskanzler zu werden!“

„Die Menschen, die den Laden am Laufen halten, diese Menschen haben Respekt verdient. Respekt vor ihrer Lebensleistung.“

„Wenn ein Konzernchef verheerende Fehlentscheidungen trifft, dafür noch Millionen an Boni kassiert, eine Verkäuferin dagegen aber für eine kleine Verfehlung rausgeschmissen wird, dann geht es nicht gerecht im Lande zu.“

„Unsere Gesellschaft ist als Ganzes herausgefordert, weil Rattenfänger versuchen auf dem Rücken der Flüchtlinge politisches Kapital zu schlagen. Das ist schändlich und abstoßend.“

„Das der lautstärkste Vertreter der Entsolidarisierung in Europa, der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, der jegliche Solidarität mit Deutschland in der Flüchtlingspolitik ablehnt von der CSU hofiert und beklatscht wird, das ist ein offener Affront gegen die Interessen der Bundesrepublik Deutschland.“

„Wer die Freiheit und die demokratische Grundordnung unseres Landes unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit aushebeln will, wer die ersten 20 Artikel unseres Grundgesetzes nicht akzeptiert, der wird mit dem entschiedenen Widerstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands rechnen müssen! Für Terror gibt es keine Rechtfertigung!“

„Die Partei der Höckes, der Gaulands und der Petrys ist keine Alternative für Deutschland, sondern eine Schande für die Bundesrepublik.“

In der entsprechenden Ausschusssitzung legte der Jugendamtsvertreter des Kreises Viersen dar, für 2017 eine Punktlandung zwischen Angebot und Nachfrage an Betreuungsplätzen erreicht zu haben. Seitens der Verwaltung der Burggemeinde Brüggen erhielten wir die Zusage, die Situation im Blick zu behalten.